Biografie

Anfänge

Wolfgang Dabernig wurde 1958 in Lienz geboren und lebt seitdem in Kötschach im Gailtal/Kärnten. Seine Radkarriere startete er bereits 1963 mit seinem ersten Fahrrad. 1. Fahrrad / 1963 / Kötschach / Josef Dabernig, Wolfgang Dabernig

1. Fahrrad
1. Fahrrad / 1963 / Kötschach / Josef Dabernig, Wolfgang Dabernig

Hauptfahrer

In den Jahren 1978 bis 1985 radelte Wolfgang Dabernig als Hauptfahrer der Kategorie C.

Hauptfahrer Kategorie C
Hauptfahrer Kategorie C / 3x um den Faakersee / Reinhold Traussnig, Herbert Spindler, Wolfgang Dabernig, Norbert Huber, Manfred Menhart (v.r.n.l)

Straßen-Radtouren

In dieser Zeit unternahm er zusätzlich diverse Radtouren durch Europa. Unter anderem:

Barcelona – Kötschach

Barcelona (SP) – Kötschach
Barcelona (SP) - Kötschach / 1981 / 1668 km / Ossi Jochum, Wolfgang Dabernig, Andreas Staudacher

Hamburg – Kötschach

Hamburg (D) – Kötschach
Hamburg (D) - Kötschach / 1982 / 1277 km / Manfred Pichler, Wolfgang Dabernig, Ossi Jochum, Andreas Staudacher

Palermo – Kötschach

Palermo (I) – Kötschach
Palermo (I) - Kötschach / 1985 / ca 2000 km / Ossi Jochum, Wolfgang Dabernig

Weltrekord im Saalwalzenfahren

1988 Weltrekord mit Freund Ossi Jochum im Saalwalzenfahren 27 Stunden ohne Pause
Eintrag im „Lexikon der Superlative Ausgabe 1990“

    • ISBN Nr. 3-572-05553-9
    • Lexikon der Superlative
    • Orbis Verlag
    • Ausgabe 1990
    • Eintrag: „Die ausdauernsten Radfahrer auf Saalwalzen“
    • Seite 197 und 198

Saalwalzenfahren 27 Stunden ohne Pause
Saalwalzenfahren 27 Stunden ohne Pause / 1988 / Betriebssportfest Tennishalle LKH Klagenfurt / Wolfgang Dabernig

Mountainbike-Radtouren

Normale Straßenrennen reichen dem radbegeisterten Kärntner nicht mehr. Zusätzlich startet er mit seinen Freunden Michael Lamprecht und Ossi Jochum auch noch Expeditionen und Radtouren in die entlegensten Winkel der Erde.

Marokko

1990 Mountainbike-Tour Marokko vom Atlantik über das Atlasgebirge bis zu den Ausläufern der Sahara.

MarokkoMarokko
Ossi Jochum / Marokko / 1990 // Marokko / 1990

Nepal – Tibet

Als absolutes Highlight seiner Reisen kann man sicher die Mountainbiketour 1991 in Nepal – Tibet bezeichnen.

Bei der Fahrt über die höchsten befahrbaren Pässe der Welt von Kathmandu nach Lhasa Himalaya vergisst man alle Strapazen.

TibetTibet
Tibet / 1991 / Ossi Jochum, Wolfgang Dabernig // Tibet / 1991 / Tibeter, Wolfgang Dabernig

Unfall

Doch ein Radunfall macht seine Träume beinahe zunichte. Nach einem schrecklichen Sturz im Mai 1994 zieht er sich einen Bruch des 6. und 7. Halswirbels zu. Die Diagnose ist erschütternd: totale Lähmung ab dem Halswirbel.

Krankenbett
UKH Klagenfurt / 1994 / Operation (Dr. Reinhard Ortner, UKH Klagenfurt)

Rehabilitation

Durch eine sofortige Operation kann der teilweise beschädigte Nervenkanal wieder hergestellt werden. Nach einer 6-monatigen Rehabilitation im Rehabzentrum Tobelbad ist es möglich, den Gesundheitszustand von Wolfgang Dabernig wieder soweit zu stabilisieren, dass „nur mehr“ spastische Teillähmungen (Füsse, Hände, Rumpf) verbleiben und er wieder Licht am Ende des Tunnels sieht.

Reha-Zentrum TobelbadEhrenzeichen
Therapieausflug Graz / 1994 / Wolfgang Dabernig mit Patienten und Therapeutinnen // Erste Gehversuche / 1994 / Wolfgang Dabernig mit Therapeutin

Comeback

Wolfgang Dabernig entpuppt sich als extrem willensstark. Anders ist es nicht zu erklären, dass er bereits im Frühjahr 1995 wieder das Radtraining aufnimmt. Durch diese hervorragende Einstellung mausert sich der „Teleworker“ Telekom Austria im CoC Service Süd (Telefonstörungsannahme, Prüfplatz) seit November 2007 FFS – Süd (Arbeitsvorbereitung und Dispatching) auch dienstlich zu einem Vorzeigemitarbeiter.

Arbeitsplatz
Arbeitsplatz / 2004 / Wolfgang Dabernig / Foto: Michael Kelz

Versehrtenradsport

Mittlerweile startet er sehr erfolgreich bei Versehrtenrennen. Seinen ausgezeichneten Leistungen trotz des Unfalls verdankt Wolfgang Dabernig einige Ehrungen unterschiedlicher Institutionen bis hin zum silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

TODOEhrenzeichenStaatsmeisterschaft Einzelzeitfahren Reiding/Sitzenberg Niederösterreich / 2003 / Wolfgang Dabernig am Start // Verleihung des silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich / 2004 / Wolfgang Dabernig, Bundespräsident Heinz Fischer

Olympia 2004 Athen

Bei den von 18.9 bis 28.9.2004 stattgefundenen Paralympischen Spielen in Athen kann Wolfgang Dabernig im 3000 m Verfolgungsrennen auf der Bahn den ausgezeichneten 4. Platz erreichen.

Eine Woche später feiert er wohl seinen sportlich größten Erfolg. Er gewinnt im Kombibewerb 42 km Straßenrennen und 5,5 km Einzelzeitfahren die Silbermedaille.

Olympia BahnrennenOlympia MedailleParalympics Athen 2004 Kleines Finale 3000m Bahn / 2004 / Hans Peter Beier, Wolfgang Dabernig / Foto: Franz Baldauf // Siegerehrung Silbermedaille / 2004 / Wolfgang Dabernig / Foto: Anton Holzer
Rede
Empfang durch die Marktgemeinde Kötschach-Mauthen am Hauptplatz / 2004 / Wolfgang Dabernig / Foto: Günther Schreibmajer

IPC Europameisterschaft Alkmaar NL 2005

Auch nach seinem grandiosen Olympia-Erfolg, oder gerade durch diesen motiviert, setzt Wolfgang Dabernig seine Karriere im Versehrtenradsport fort. Weitere Erfolge lassen nicht lange auf sich warten.

Bei den von 12.8. bis 20.8.2005 stattgefundenen offenen IPC Europameisterschaften belegt er bei den Bahnbewerben 3000m Verfolgung und 1000m Einzelzeitfahren die
Plätze 7 bzw. 6. Bei den Straßenbeweben Einzelzeitfahren über ca.16 km und beim Straßenrennen über ca. 41 km erreicht Dabernig 2x den 4. Platz.

Europameisterschaft
Europameisterschaft / 2005 / Alkmaar / Wolfgang Dabernig / Foto: Gattringer

Weltmeisterschaft im Behindertenradsport  in Aigle/Schweiz 2006

Radlwolf belegte bei der Weltmeisterschaft im Behindertenradsport ausgetragen vom 9.9.2006 – 18.9.2006 in Aigle/Schweiz beim Straßenrennen über 46.4 km den fünften Platz in der Behindertenklasse LC4. Beim Straßen-Einzelzeitfahren über 16.8 km, Bahnverfolgung 3000m und Bahn-Zeitfahren über 1000m erreichte Radlwolf jeweils den sechsten Platz.

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Das österr. Behindertenradsport Nationalteam bei der WM 2006 in Aigle/Schweiz

WM in Bordeaux 2007

Bei den Bahnbewerben 3000 m Verfolgung und 1000 m Einzelzeitfahren belegte Wolfgang Dabernig jeweils den 8. Platz in der Behindertenklasse LC4.
In den Straßenbewerben belegte Wolfgang Dabernig im Einzelzeitfahren über 19,8 km den 8. Platz und im Straßenrennen über 50 km den 9. Platz in der Klasse LC4.

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Österr. Behindertenradnationalteam bei der WM in Bordeaux

Pan American Games in Cali/Kolumbien 2007

Wolfgang Dabernig RC–OSK–Kötschach/Mauthen, VSC Villach errang bei den Pan American Games Open in Cali/Kolumbien beim 1000m Einzelzeitfahren die Bronzemedaille in der Klasse LC4. Sieger wurde der Italiener Paolo Vigano  vor Michael Teuber Deutschland. Vierter wurde der Amerikaner Anthony Zahn nur 3 Hundertstel hinter Radlwolf.

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Michael Teuber, Paolo Vigano , Wolfgang Dabernig

Wie schon beim 1000 m Bahnsprint holte sich Wolfgang Dabernig RC–OSK–Kötschach/Mauthen, VSC Villach auch beim 3000m Verfolgungsrennen bei den Pan American Games Open in Cali/Kolumbien die Bronzemedaille in der Klasse LC 4 . Den Sieg holte sich diesmal Michael Teuber Deutschland vor Paolo Vigano Italien.

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Carolina, Radlwolf und Anghi feiern die zwei Bronzemedaillen von den Bahnbewerben

Das Österreichische Behindertenradsport Nationalteam in der Besetzung Wolfgang Dabernig K, Wolfgang Eibeck und Manfred Gattringer belegte im Teamsprint den sechsten Patz bei den Pan American Games Open in Cali/Kolumbien. Sieger wurde China vor Kanada und Kolumbien.
Beim ersten Straßenbewerb einen Einzelzeitfahren über 15,4 km belegte Wolfgang Dabernig RC–OSK–Kötschach/Mauthen, VSC Villach bei den Pan American Games Open in Cali/Kolumbien den vierten Platz in der Klasse LC4.
Im abschließenden Straßenrennen bei den Pan American Games Open in Cali/Kolumbien über 53,9 km belegte Wolfgang Dabernig RC–OSK–Kötschach/Mauthen, VSC Villach zeitgleich hinter Anthony Zahn USA den vierten Platz in der Klasse LC4.

Paralympics Peking 2008

HERMANN SOBE schreibt in der Kleinen Zeitung vom  27.9.2008

Wolfgang Dabernig (50) war Kärntens einziger Teilnehmer bei den Paralympics in Peking. Eine Reise, die sich auch ohne Medaille lohnte.

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Die beiden Kärntner Paralympicteilnehmer Radlwolf mit Betreuerin Silke Napetschnig im Olympiastadion "Vogelnest"

Es war ein Ausflug in eine andere Welt, ein Erlebnis welches für bleibende Impressionen sorgen wird – die Paralympischen Spiele 2008 in Peking. Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Straßenbewerb bei den Paralympics in Athen 2004, gelang es dem Kötschacher Versehrtenradsportler Wolfgang Dabernig heuer zwei Mal unter die Top-Ten zu fahren.
Wolfi erreichte sowohl beim Bahn–Verfolgungsrennen über 3000 Meter, als auch beim Einzelzeitfahren auf der Straße Platz sieben. Angeschrieben wurde auch beim Bahnzeitfahren über 1000 Meter mit Platz 17.

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© Foto: Franz Baldauf (2008)
Radlwolf beim EZF Bahn 1000m

Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Klimaanlagen machten dem Gailtaler allerdings schwer zu schaffen. Resultat: eine satte Verkühlung – was aber keine Ausrede sein soll. Dabernig: „Es hört sich zwar blöd an, aber der ganze Versehrtensport ist bei solchen Veranstaltungen ebenfalls schon zum Profisport mutiert, da hinken wir in Österreich hinten nach. Es geht nicht mehr, dass man in mehreren Disziplinen an den Start geht. Dennoch bin ich mit meinen Leistungen in meinem Alter zufrieden. Es waren wohl die letzten Paralympics für mich. Peking war jedenfalls eine Reise wert.“ Fasziniert war „Radlwolf“ vor allem von den Zuschauermassen in den Stadien, die stets voll waren. „Unglaublich was sich da abspielte“, so Dabernig. Der österreichische Straßenmeister, will jedenfalls nun die heurige Saison ausklingen lassen.

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Radlwolf mit zwei Darstellerinnen bei der Abschlussfeier

Jakobsweg per Rad 2009

Schon seit Jahrhunderten nehmen Pilger auf der Suche nach Gott und sich selbst die wundervolle Herausforderung an, das Grab des Apostel Jakobs zu besuchen.

Vor 15 Jahren im Mai 1994 stürzte Wolfgang Dabernig aus Kötschach mit seinem Moutainbike und brach sich dabei zwei Halswirbel.
Diagnose: Querschnittlähmung.
Nach sechsmonatiger Rehabilitation in Tobelbad/Steiermark kämpfte sich Wolfi mit eisernem Willen und Hilfe seiner Frau Karin zurück und ist seit dem sehr erfolgreicher Behindertensportler.
So gelang es dem Teleworker bei den Paralympischen Spielen 2004 in Athen die Silbermedaille beim Straßenradrennen zu gewinnen.
Auch startete Wolfgang vier Jahre später bei den Paralympics in Peking.

Zehn Jahre ist es her, dass Michael Kurz aus St.Lorenzen im Lesachtal das gleiche Schicksal erfährt und sich bei einem Schitourenlauf in Frankreich zwei Halswirbel bricht.
Diagnose: Querschnittlähmung.
Auch Michael gelang es mit Hilfe der Familie sich im Behindertensport zu etablieren.
Mittlerweile gewann Michael unter anderem drei Medaillen bei Weltmeisterschaften für Behinderte im Schilanglauf und Biathlon.
Michael startete 2006 bei den Paralympischen Winterspielen in Turin, sowie 2004 bei den Paralympischen Sommerspielen in Athen zusammen mit seinem Freund Wolfi Dabernig.
Aus Dankbarkeit  radelten die radsportbegeisterten Zimmerkollegen (Paralympics 2004 in Athen) Wolfgang und Michael, ab 30. Mai in 19. Etappen die kraftspendende Pilgerreise über 2740 km und ca. 17500 Hm per Fahrrad von Kötschach/Mauthen über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

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Michael, Wolfgang, Silke, Manfred und Kurt vor der Kathedrale von Santiago de Compostela

Radwallfahrt der Behindertensportler Wolfgang Dabernig und Michael Kurz nach Mariazell 2010

Nach den unvergesslichen beeindruckenden Erlebnissen am Jakobsweg im Vorjahr, und aus Dankbarkeit für die Bewältigung ihrer Schicksalsschläge nach ihren Unfällen mit Erstdiagnose Querschnittlähmung, haben Wolfgang Dabernig und Michael Kurz mit Freunden vom 11. bis 13. Oktober 2010, den bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs mit dem Rad erpilgert. In Mariazell  haben die Radler nach 453 km und 4660 Höhenmetern ihr Ziel erreicht.

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Wolfgang Dabernig, Daniel Obernosterer, Kurt Strobl und Michael Kurz vor der Basilika in Maria Zell

Maria Luggau-Medugorje 2011

Nach den beeindruckenden Erlebnissen mit dem Rennrad am Jakobsweg 2009 und der Pilgerradfahrt nach Mariazell im Vorjahr, haben Wolfgang Dabernig und Michael Kurz auch heuer mit Freunden wieder vom 14.–20. Juni einen Wallfahrtsort erpilgert.
Nach sieben Etappen mit insgesamt 850 km und 8350 Höhenmetern am Rad, ausgehend von Maria Luggau im Lesachtal über Slowenien, Kroatien, den Inseln Krk, Rab und Pag, weiter entlang der Dalmatischen Küste nach Bosnien-Herzegowina haben die Radler den Marienerscheinungsort Medugorje gesund, glücklich und unfallfrei erreicht.

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v.l.n.r. Kurt Strobl, Hans Linder, Wolfgang Dabernig, Christine Binder, Ossi Jochum und Michi Kurz in Medugorje

Kärntner Marienpilgerweg per Rad 2012

Nach der Wallfahrt Jakobsweg per Rad 2009, der Pilgerreise mit dem Fahrrad nach Mariazell 2010 und der überwältigenden Radtour nach Medugorje im Juni 2011, pedalierten die Behindertensportler Michael Kurz und Wolfgang Dabernig heuer mit einigen Begleitern am Kärntner Marienpilgerweg von Maria Rojach im Lavanttal über 271 km und  3775 Höhenmeter bis zur vielbesuchten, bekannten Basilika in Maria Luggau im Lesachtal,

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Foto: Hans Guggenberger
v.l.n.r.: Kurt Strobl, Michael Kurz, Wolfgang Dabernig, Nils Kurz, Hans Linder, Betreuer Günther Schreibmajer und Anton Wilhelmer bei der Ankunft vor der Basilika in Maria Luggau

Österreichumrundung „Tour Around Austria“ 2013

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Das Team der “TOUR AROUND AUSTRIA” – vlnr.: Günther Schreibmajer (Betreuer, Kamera), Ossi Jochum, Michael Kurz, Wolfgang Dabernig, Kurt Strobl

Gemeinsam mit seinen Freunden umrundete Wolfgang „Radlwolf“ Dabernig die Außengrenzen Österreichs mit seinem Fahrrad. 22 Tage mit 20 Radetappen, 2.168 Kilometer und 20.815 Höhenmeter wurden dabei zurückgelegt.

Der Radlwolf und seine persönliche Ö-Rundfahrt

Österreich mit dem Rad zu umrunden, das war schon lange ein Traum des Behindertensportlers Wolfgang Dabernig. Diese „Rad-Er-fahrung“ machte er nun gemeinsam mit seinen Trainingspartnern Kurt Strobl und Ossi Jochum.Begleitet und betreut wurden die Sportler von Günther Schreibmajer, der die Reise filmisch dokumentiert hat. Start und Ziel war Kötschach-Mauthen.

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v.l. Wolfgang Dabernig, Ossi Jochum, Kurt Strobl und Betreuer und Kameramann Günther Schreibmajer

Radlwolf und Michi Kurz „Jubiläumsradtour“ der besonderen Art 2014

 

Start in der Radlwolfi_Olympiagasse
Start in der Radlwolfi Olympiagasse

Am Tag genau 20 Jahre nach seinem schweren MTB Unfall am Plöckenpass mit der Erstdiagnose Querschnittlähmung radelte Radlwolf mit seinem Behindertensportkollegen und Freund Michael Kurz,  aus Dankbarkeit ihre Schicksalsschläge so gut gemeistert zu haben, eine „Jubiläumsradtour“ der besonderen Art.
Die beiden inkomptett Querschnittgelähmten Radler machten sich am frühen Morgen des 21. Mai 2014  auf den Weg um eine Tages-Radtour um den gesamten Drauzug (Lienzer Dolomiten und Gailtaler Alpen) zu machen.
Am Ende des Tages (oder sagen wir es war schon Nacht) waren 281 km, 2382 Höhenmeter und eine Fahrzeit von 13 Stunden und 16 Minuten geschafft.

Streckenführung: Kötschach - Lesachtal - Kartitscher Sattel - Lienz - Spittal - Villach - Arnoldstein - Gailtal - KötschachStreckenführung: Kötschach – Lesachtal – Kartitscher Sattel – Lienz – Spittal – Villach – Arnoldstein – Gailtal – Kötschach

Paralympionikenduo bewältigt den Drauradweg R1 als Tagestour 2014

 

Start in Toblach um 05:15
Start in Toblach um 05:15

Eine länderverbindende 300 km, ca. 1000 Höhenmeter, 13 Std Fahrzeit – Rennrad-Tagestour (davon ca. 100 km auf  Sand-, bzw. Feinschotterbelag ) radelten Radlwolf (KBSV-VSV Villach) und Michael Kurz (DYNAFIT Race Team Austria) von Toblach (ITA) durch Osttirol und Kärnten (AUT) bis nach Dravograd (SLO) über den Drauradweg R1.

Radlwolf und Michi Kurz bezwingen „STYRKEPRØVEN (große Kraftprobe)“ 2015

 

Die beiden Paralympioniken sind überglücklich über ihre Leistung im Ziel in Oslo
Die beiden Paralympioniken sind überglücklich über ihre Leistung im Ziel in Oslo

Die beiden Paralypioniken Wolfgang Dabernig (VSC Villach) und Michael Kurz (DYNAFIT Austria) bezwangen in 34 Stunden und 9 Minuten die große Kraftprobe („STYRKEPRØVEN“) von Trondheim nach Oslo (Norwegen) über 550 km und 4000 Höhenmeter. Es war für beide Athleten eine der größten Herausforderung in ihrem Radlerleben.

Stoneman Road“ in GOLD für Radlwolf und Michi Kurz 2017

 

Michi und Radlwolf freuen sich mit Silke über die gelungene "Stoneman" Bezwingung
Michi und Radlwolf freuen sich mit Silke über die gelungene „Stoneman“ Bezwingung

Für Paralympic-Silbermedaillengewinner Wolfgang Dabernig  war es schon lange ein Wunsch, den „Stoneman Road“ (193 km und 4700 Höhenmeter) zu bezwingen. Für dieses Unternehmen kam als Partner nur sein Freund und Leidensgenosse Michael Kurz in Frage. Beide leiden an inkompletten Querschnittlähmungen. Betreut wurden die Zwei von Silke Trummer-Napetschnig , die die beiden schon am Jakobsweg 2009 begleitet hatte.
Auf dieser Straßenrundfahrt über 7 Dolomitenpässe (Kreuzbergpass 1636m, Passo Sant Antonio 1489m, Tre Cime di Lavaredo 2333m, Passo Tre Croci 1809m, Passo Giau 2236m, Passo Falzarego 2105m, Passo Cimabanche 1530m) muss man fünf Stempelstellen passieren, um es auf die Finisher-Liste (http://www.stoneman.it/de/content/finisher-road) zu schaffen. Bewältigt man die Strecke in einem Tag, verdient man sich die Stoneman Trophäe in Gold, zwei Tage bedeuten Silber und drei Tage Bronze.
Für Radlwolf war es 23 Jahre nach seinem schweren Unfall ein ergreifendes Gefühl, die Momente und Erlebnisse dieser Gewalttour mit seinen Freunden Michi und mit Silke erleben zu dürfen.

 

Weitere Aktivitäten, Bilder und ausführliche Berichte siehe in den Ordnern: News Archiv  und in den Monatsarchiven        

Zukunft

2017 Teilnahme an nationalen Rennen im Behindertenradsport.
Teilnahme mit Michael Kurz am Stoneman-road Dolomiti über 193 km und 4700 Höhenmeter in einem Tag.
Donauradweg Passau bis Bratislava/Slowakei ca. 370 km in einem Tag.

Ein weiteres großes Fernziel wäre eine Mountainbike-Tour durch die Mongolei.

5 Gedanken zu „Biografie“

  1. HAOLLO WOLFGANG!
    nachträglich zum Geburtstag die besten Glückwünsche!

    hab das Datum immer im Kopf, aber nicht immer ein Tel. od.Pc zur Hand!!
    Hab gerade den Link an einen Schulkollegen geschickt, der in HERMAGOR auf Reha ist, um ihn etwas aufzurichten ( auch Unfall mit dem Radl ), er muss noch 1 Monat dort bleiben!!?.
    Falls du in HE eine Stunde Zeit hast – 3.Stock/ ZI 6 – Roth Andreas

    LG auch an deine Familie
    Hilde, vom anderen Ende des Tales

  2. Hallo Wolfgang

    Hoffe ihr beide hattet heute noch eine schöne Heimfahrt nach den Lavanter Kircheln. Die Fahrt mit euch war sehr angenehm und hat Spaß gemacht.

    Melde mich demnächst bei euch wegen der Radlkluft

    Sg aus der Debant
    Stefan Dollinger
    06648147900

  3. Hallo Wolfgang!
    Gratulation zur erfolgreichen Teilnahme am Styrkeprøven.
    Ich selbst war gut unterwegs und habe ihn in knappen 27 Stunden beendet. An der letzten Etappe wäre ich fast verzweifelt. Mehr aus Angst, das Ziel zu verfehlen. Bei Übermüdung sehe ich nämlich alles doppelt, so wie ein Alkoholisierter.
    Ich wünsche Dir und deinem Sportkollegen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
    Grüße
    Dieter Harzl

  4. Hallo Wolfgang,
    Dein Autogramm ist mir heute in die Hände gefallen und hab mir Deine schöne Web- Seite angeschaut. Wir haben uns vor ca, 8 Jahren bei meine Radtour von Anger (bei Bad Reichenhall Bayern) zur Adria auf der Auffahrt über den Gailbergsattel kennen gelernt und habe diese Begegnung nie vergessen .
    Wünsche Dir alles Gute und viel Glück
    Claus

  5. Nun ist es bald soweit, noch 3 x schlafen und das 3. Radeln für den guten Zweck auf die Mauthneralm wird gestartet. Und ich werde extra aus Graz anreisen, um an der von meinem Jugendfreund Wolfi organisierten Veranstaltung, teilzunehmen. Ist natürlich eine Ehre für mich eingeladen worden zu sein. Dem Wettergott müssen wir noch Bescheid geben, das er mit uns Einsicht hat und dann kann es los gehen. Also, wer noch nichts vorhat, einfach mitmachen, ist für einen guten Zweck. Bis bald Manfred aus Graz.

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